Erziehungshilfe: vielfältig und unverwechselbar! Wir suchen mit Ihnen nach Lösungen!

Erziehungshilfe e.V. regional und sozialräumlich im Bezirk Wandsbek.

Erziehungshilfe e.V. ist seit 42 Jahren in den Bereichen Jugend-, Behinderten- und Gesundheitshilfe aktiv. Wir sind ein Träger von sozialräumlichen Hilfen und Beratungsangeboten. Durch eine Kombination von niedrigschwelligen Hilfen im Sozialraum und intensiven Einzelfallhilfen finden Hilfesuchende und Familien hier in Beratungszentren unter einem Dach Hilfen in allen Lebenssituationen. Erziehungshilfe e.V. hat besondere Kompetenzen in der Prävention, in der Quartiersarbeit und sozialräumlichen Vernetzung, in der Beratung  psychosozial belasteter Bewohner, Kinder und Familien sowie im Umgang mit entwicklungs-, wahrnehmungsgestörten und behinderten Kindern. Nahezu alle Mitarbeiter haben für ihr Aufgabengebiet entsprechende Zusatzqualifikationen und sind Teil eines Teams. So bürgen wir für die Qualität in dieser herausfordernden Tätigkeit.

Erziehungshilfe ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und betreibt zwei ambulante Beratungs- und Hilfezentren inklusive zweier Erziehungsberatungsstellen im Bezirk Wandsbek und eins in Altona für Gehörlose. Im Rahmen der Eingliederungshilfe bieten wir ein Frühförderangebot für Familien mit Kindern von 0-6 Jahre in der Beratungsstelle für Kindesentwicklung und Frühförderung.

Ziel der Arbeit ist es, möglichst alle Menschen die einer Unterstützung bedürfen, frühzeitig zu erreichen. Dafür sind wir in der Region präsent, vernetzen uns mit anderen Hilfsangeboten und lotsen die Familien in die passgenauen Angebote. Wir kennen uns aus im Sozialraum. Zudem schulen wir Ehrenamtliche und ehemalige Hilfeempfänger zu wichtigen Multiplikatoren im Stadtteil (peer to peer Beratung). Unsere Elternlotsen erreichen primär Familien mit Migrationshintergrund und Geflüchtete. Unsere unabhängige Teilhabeberatung klärt Menschen mit Handicap zu ihren Rechten auf.

Zitat einer Nachbarschaftsmutter:

„Früher war ich eine Mutter von vielen im Stadtteil und lebte überwiegend in meiner Community. Nach der Schulung als Nachbarschaftsmutter und meiner Tätigkeit im Stadtteil werde ich gesehen und erkannt. Menschen sprechen mich an und suchen meine Unterstützung.“

Erziehungshilfe e.V. betreibt zudem sozialräumliche Projekten (Soziale Gruppenarbeit TRIO und Beratung von Schülern und Eltern in der Erich Kästner Gesamtschule und bietet niedrigschwellig Erziehungsberatung in drei Kindertagesstätten (Hand in Hand) an. Seit zehn Jahren betreibt Erziehungshilfe e.V. zudem eine Trennungs- und Scheidungsberatungsstelle im Rahmen gerichtlicher Verfahren („elternschaftundtrennung“), so dass auch eine hohe Kompetenz in der Beratung bei Trennungs- und Scheidungskonflikten besteht.

Die Besonderheit des Vereins liegt in der allgemein anerkannten hohen Fachlichkeit, dem Bestreben außergewöhnliche Lösungen für auftretende Probleme zu schaffen, der regionalen Verbundenheit und Kompetenz. Diese werden häufig durch Bewohner, Jugendamt und Sozialraummanagement des Bezirks angefragt. Eine sehr niedrige Mitarbeiterfluktation zeigt die hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Dies spiegelt sich auch im Leitbild und der niedrigen Hierarchie wider. Es gibt einen ehrenamtlichen Vorstand, eine Geschäftsführung, Standortleitungen und jeweilige Mitarbeiter an den Standorten in multiprofessionellen Teams. Kurze Wege und schnelle Prozesse sorgen für eine zügige Umsetzung von Hilfeprozessen im Einzelfall.

Überregional arbeiten die Bereich „sichtbar!“ für Schwerhörige und Gehörlose in Hamburg, Bremen und teilweise Schleswig-Holstein und Niedersachsen sowie die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung „EUTB“ für ganz Hamburg.

Erziehungshilfe e.V. hat Leistungsvereinbarungen nach SGB VIII § 27ff. Die Hilfen für Familien im Bereich „sichtbar!“ werden aus den Hilfen zur Erziehung des SGB VIII finanziert. Dafür stellen die Familien Anträge bei den regional zuständigen ASD Jugendämtern. Wir unterstützen die Familien darin, ihre zuständigen Fachkräfte im Jugendamt zu finden. Bei Bedarf begleiten wir die Familie bei Erstkontakten zum Jugendamt.

Der Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern ist kostenpflichtig und nicht im FLS-Satz enthalten. § 19 SGB X regelt, dass hörbehinderte Menschen zur Verständigung in der Amtssprache Gebärdensprache verwenden dürfen. Die Aufwendungen für Dolmetscher sind von der Behörde oder für die Sozialleistung zuständigen Leistungsträger zu tragen. § 17 Abs. 3 SGB I hat ist erweitert worden: Der mit Wirkung zum 1.7.2001 eingeführte neue Abs. 2 gibt gehörlosen und hörbehinderten Menschen das Recht, sich „bei der Ausführung von Sozialleistungen“ der Gebärdensprache zu bedienen.

So steht den gehörlosen Eltern und Kindern im Kontakt mit den Jugendämtern, im Hilfeplangespräch als auch während der Beratung das Recht zu, in Gebärdensprache zu kommunizieren. Das Team von „sichtbar!“ ist durchweg kompetent in DGS (Deutscher Gebärdensprache). Sollte es sich bei den Ratsuchenden um eine gemischte Familie mit hörenden und gehörlosen Angehörigen handeln, setzen wir auch zusätzliche Gebärdensprachdolmetscher in Beratungen ein, um allen die aktive Teilnahme zu ermöglichen.

Gebärdensprache ist nicht international. Bei „sichtbar!“ arbeiten  hörende, schwerhörige und gehörlose Fachkräfte. Falls es sich bei den Hilfesuchenden um Menschen mit einer anderen als der Deutschen Gebärdensprache handelt, behalten wir uns vor, zusätzlich mit tauben Dolmetschern zu arbeiten, die zwischen der DGS und der Gebärdensprache des Ratsuchenden mitteln.

Rufen Sie uns an oder schreiben eine E-Mail! Folgende Ansprechpartner*Innen:

Torsten Höhnke, Geschäftsführung Tel.: 040-609019-12 

Annabel Schuppli, Verwaltungsleitung Tel.: 040-609019-25

Kathrin Morgenroth, Leitung Beratungszentrum Alstertal: ………………

Judith Kreitschinski-Handke, Erziehungsberatungsstelle Hohenhorst und ambulante Hilfen: ………………………

Gerlinde Ramcke, Beratungsstelle für Frühförderung und Kindesentwicklung: ………………….

Lisa Eidens: Beratungsstelle sichtbar und EUTB: ……………………………